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Gehalt, Urlaubsanspruch und Krankheitsfall bei Werkstudentenstellen

Welche Gehälter sind als Werkstudent möglich?

In Deutschland liegt der Mindestlohn aktuell bei 8,84 Euro brutto. Studentische Hilfskräfte an der Uni verdienen momentan etwa 9,16-10,68 Euro pro Stunde. Als Werkstudent hingegen sind Stundenlöhne von 12–15 Euro drin! Das kommt immer ganz auf die Branche und das Unternehmen an, in dem du tätig bist.

 

Ist eine Werkstudentenstelle mit Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) kombinierbar?

Grundsätzlich ist eine Kombination von einer Werkstudentenstelle und BAföG möglich. Um keine finanziellen Nachteile zu erhalten, solltest du jedoch die Verdienstgrenzen beachten. Derzeit liegt das Verdienstmaximum in einem Bewilligungszeitraum von 12 Monaten bei 5.400 Euro. Das sind umgerechnet 450 Euro pro Monat. Praktisch ist beim BAföG jedoch, dass das Amt nicht auf die einzelnen Monate schaut, sondern auf die Gesamtsumme. Es ist also durchaus möglich, die 450€-Grenze auch mal zu überschreiten. Wichtig ist in dem Fall nur, dass du in den anderen Monaten entsprechend weniger verdienst, sodass die Verdienstgrenze insgesamt eingehalten wird.

 

Was passiert, wenn ich mal krank bin?

Solltest du während deiner Werkstudenten-Tätigkeit krank werden, steht dir trotzdem dein Gehalt zu. Voraussetzung ist in der Regel, dass du rechtzeitig eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichst. Als Werkstudent erhältst du dann im Krankheitsfall bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Ein Anspruch auf die Zahlung von Krankengeld durch die gesetzliche Krankenkasse besteht jedoch nicht.

 

Hat man als Werkstudent eigentlich Anspruch auf Urlaub?

Als Werkstudent bist du grundsätzlich ein normaler Arbeitnehmer. Daher hast du auch Anspruch auf bezahlten Urlaub. Die genauen Regelungen dazu werden im Arbeitsvertrag festgelegt, ansonsten gelten für dich die gesetzlichen Urlaubsregelungen. Jedem Arbeitnehmer stehen grundsätzlich vier Wochen Urlaub pro Jahr zu. Viele Arbeitgeber gewähren aber zusätzliche Urlaubstage. Übrigens: solltest du im Urlaub krank werden, ist es ratsam, eine Krankmeldung einzureichen, auch wenn du gerade nicht im Betrieb tätig bist. Denn dann zählt die Zeit als Arbeitsunfähigkeit und wird nicht als Urlaub angerechnet.

23. November 2017

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